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NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeits-Glossar by Favie

Favie hat es sich zum Ziel gesetzt, unabhängigen und innovativen Curvy Fashion Labels eine Bühne zu bieten. Labels, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen und dabei auf eine ökologisch und ethisch verantwortungsvolle Produktion der Kleidungsstücke setzen.

Bei Favie kann Plus Size Kleidung geshoppt werden, die aus nachhaltigen Stoffen (Bio-Baumwolle oder Modalfasern) und unter angemessenen Arbeitsbedingungen (fair produziert oder im eigenen Atelier) produziert wurde. Doch es hört nicht allein mit der Kleidungsproduktion auf. So legen wir auch Wert auf einen nachhaltigen Versand (plastikfreie Verpackungen, biologisch abbaubare Versandtüten oder klimaneutralen Versand).

Um zu verdeutlichen, welche Marke bereits welche  Standards erfüllt, könnt ihr im Tab “Nachhaltigkeit” auf der jeweiligen Produktseite alle relevanten Informationen zu den Produktionsbedingungen nachlesen. 

Im Folgenden findet ihr unser Nachhaltigkeits-Glossar, dem ihr alle Informationen zu Begrifflichkeiten rund um das Thema Nachhaltigkeit entnehmen könnt. Wir führen hier auch diverse Siegel auf, möchten euch aber auch darauf hinweisen, dass es insbesondere für kleine Marken schwierig ist, Siegel für Kleidungsstücke zu erhalten, da dies mit einem hohen Kostenaufwand verbunden ist. Schaut deshalb gerne zweimal hin, denn eine Produktion im eigenen Atelier oder der Einsatz von Bio-Baumwolle sind wertvolle Beiträge zu einer nachhaltigen Mode-Zukunft, die gewürdigt werden sollten. 

Wir sind uns bewusst, dass es noch viel zu tun gibt und wir alle noch einen weiten Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft vor uns haben. Uns ist es wichtig, euch den Prozess und den Fortschritt aufzuzeigen, damit ihr als Konsumenten informierte Entscheidungen treffen könnt. 

Materialien

Bio-Baumwolle

Bei der Bio-Baumwollproduktion dürfen keine Pestizide eingesetzt werden, bei der Produktion regulärer Baumwolle fallen hingegen 11% der weltweit verwendeten Pestizide an. Dennoch macht Bio-Baumwolle bisher nur gut 1-2% der weltweiten Baumwollproduktion aus, Tendenz steigend. Außerdem ist Kinderarbeit verboten, und die Bauern erhalten faire Preise für ihre Bio-Baumwolle.


Stoffüberhänge

Stoffproduzenten produzieren riesige Mengen an Stoff, allerdings können diese nicht immer komplett verkauft werden. Anstatt die Reste zu vernichten, können sie über Stoffhändler von kleinen Labels aufgekauft werden. Dadurch können kleine Brands zum Teil sehr hochwertige Stoffe für ihre Produktion nutzen, allerdings können keine Nachlieferungen oder Mengen-Garantien gegeben werden, was zu einem deutlich erhöhtem Aufwand in der Kollektionsentwicklung führt. Diesen Stoffen ein zweites Leben zu schenken und für weniger Textile Abfälle zu sorgen, ist dieser Aufwand jedoch wert. Der Einsatz dieser Stoffe kann auch als Upcycling bezeichnet werden.


Lyocell/Tencel

Lyocell, oder teilweise auch Tencel genannt, ist eine industriell hergestellte Faser, die aus natürlichen Rohstoffen besteht. Sie wird aus Eukalyptusholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt und ist dadurch am Ende der Produktlebensdauer biologisch abbaubar bzw. kompostierbar. Es werden keine bedenklichen Chemikalien oder Lösungsmittel eingesetzt, zudem ist der Wasserverbrauch viel geringer als bei der Produktion von anderen Chemiefasern.


Begrifflichkeiten

Cradle to Cradle

Cradle to Cradle bedeutet sinngemäß von Ursprung zu Ursprung und beschreibt den optimalen, nachhaltigen Kreislauf eines Kleidungsstücks, bei dem kein Abfall entsteht.

Bei der Produktion steht von Anfang an die Wiederverwendung der Rohstoffe nach der Nutzung im Vordergrund. Zum Beispiel, in dem die organischen Bestandteile auf dem Kompost zersetzt und der Natur zurückgeführt werden können oder eine sinnvolle Wiederverwertung durch chemische oder technische Prozesse, aus denen ein neues Kleidungsstück hergestellt werden kann, genutzt werden.


Recycling

Das Recycling von Kleidung umfasst das Upcycling und das Downcycling. Wenn man das Kleidungsstück ein wenig oder stark abwandelt, dabei den Wert des Produkts nicht mindert, spricht man von Upcycling. Häufig werden Kleidungsstücke aber auch geschreddert oder zermahlen und als Substrat weiterverarbeitet. Diese Stoffe können im Anschluss häufig nur noch als Putzlappen, Dämmmaterial oder Malervlies genutzt werden, durch den Umwandlungsprozess verlieren sie also an Wert, weshalb man diesen Vorgang auch als Downcycling bezeichnet. 


Fast Fashion

Fast Fashion beschreibt den Ansatz von Modemarken ,mehr Kleidungstrends in kürzeren Zyklen auf den Markt zu bringen. Die Problematik dieses Ansatzes spiegelt sich in vier Teilbereichen wieder. 

#1 Günstige Stoffe sind in der Regel nicht nachhaltig und durch den Zusatz von Chemikalien nicht kompostierbar.

#2 Durch die günstige Verarbeitung ist die Lebensdauer der Kleidungsstücke häufig sehr gering.

#3 Der günstige Preis führt zu einem verminderten Wertgefühl und verminderter Wertschätzung der Konsumenten.

 #4 Bei günstiger Kleidung wird weder der Schutz der Umwelt, noch das Wohl der an der Produktion beteiligten Menschen berücksichtigt.


Slow Fashion

Slow Fashion ist das Pendant zu Fast Fashion und steht für nachhaltige und bewusste Mode. Das heißt, die Kleidung wird mit Blick auf Qualität und Langlebigkeit designt und produziert. Eine umweltschonende Herstellung und Auswahl der Rohstoffe, die nachhaltige Produktion und die hochwertige Verarbeitung sowie der faire Handel sind dabei Grundsätze von Slow Fashion, mit dem Ziel, einen rundum nachhaltigen Modekonsum zu etablieren.


Second Hand Kleidung

Neue Kleidung zu produzieren belastet die Umwelt, durch Wasser- und Energieverbrauch, den Einsatz von künstlichen Farbstoffen und Chemikalien sowie durch den Verbrauch an Rohstoffen. Der Kauf von Second Hand Kleidung mindert in jedem Fall den Ressourcenverbrauch und ist eine Alternative zum Wegwerf-Konsum und der Fast Fashion Industrie.

Aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass das Kleidungsstück an sich dadurch nicht automatisch nachhaltig produziert wurde. Second Hand ist eine tolle Alternative zu Fast Fashion, wichtig ist nur auch hier, etwas genauer auf die Produktionsbedingungen zu schauen.

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Faire Arbeitsbedingungen

Faire Arbeitsbedingungen bedeutet, dass alle an der Produktion eines Kleidungsstücks beteiligten Arbeiter faire Löhne sowie eine soziale Absicherung erhalten. Außerdem umfassen faire Arbeitsbedingungen angemessene Arbeitszeiten und einen umfassenden Arbeitsschutz. Unter fairen Bedingungen wird zudem Kinderarbeit ausgeschlossen.

 

Siegel

Fairtrade Certified Cotton

Fairtrade Certified Cotton ist das Fairtrade Siegel von Fairtrade International (FLO) für Baumwolle. Dieses Siegel schützt Baumwollproduzenten und deren Familien vor Ausbeutung und verhindert 

Kinderarbeit. Außerdem inkludiert das Siegel ein Verbot für genmanipuliertes Saatgut und den Einsatz von Pestiziden. Die Spinnereien oder Webereien, die die Baumwolle weiterverarbeiten, werden ebenfalls auf soziale Standards überprüft.


GOTS (Global Organic Textile Standards)

Textilien, die GOTS zertifiziert sind, müssen aus mindestens 70% Bio Naturfasern bestehen. Die verwendeten chemischen Zusätze müssen bestimmte umweltrelevante und toxikologische Kriterien erfüllen. Es werden sowohl der Anbau, als auch die Produktionskette beachtet. Alle Verarbeitungsbetriebe müssen soziale Mindestkriterien erfüllen, diese beruhen auf den Grundsätzen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). 


Fair Wear Foundation (FWF)

Die Organisation steht für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie. Mit Hauptaugenmerk auf die Näharbeiten wird regelmäßig überprüft, bewertet und öffentlich über die Bedingungen der Mitgliedsunternehmen berichtet. Dazu zählen zum einen Kontrollen in den Produktionsstätten vor Ort sowie Interviews mit Arbeitern/Arbeiterinnen


PETA - Approved Vegan

Das Siegel steht für vegane Mode aus tierfreundlichen Materialien und Designs. Alle Produkte müssen komplett auf tierische Inhaltsstoffe verzichten. 


BEST - Siegel 

Das BEST-Siegel wird vom IVN vergeben, dem Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft. Aktuell ist dies eines der sichersten Siegel. Es werden nur Textilien zertifiziert, die zu 100% aus Bio-Naturfasern bestehen und dadurch auch biologisch abbaubar sind. Alle giftigen Chemikalien sind im Produktionsprozess und Anbau verboten, außerdem werden hohe soziale Arbeitsstandards vorgeschrieben.  


Naturleder IVN zertifiziert

Bei Naturleder, das vom IVN zertifiziert wird, handelt es sich vorwiegend um Leder, welches als Nebenprodukt bei der Fleischgewinnung entsteht. Wildlebende oder vom Aussterben bedrohte Tierarten sind bei Naturleder-Produkten ausgeschlossen. Chromegerbung ist untersagt und Farbstoffe dürfen keine Schwermetalle enthalten, am besten sind sie komplett pflanzlich. Für den Herstellungsprozess von Naturleder gelten die gleichen Sozialkriterien wie für Naturtextilprodukte.


Bluesign Standard

Dieses Siegel findet man vor allem bei Funktions- oder Sportbekleidung. Es umfasst strenge Anforderungen in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Die komplette Produktionskette wird transparent gemacht, so soll der Herstellungsprozess möglichst umweltschonend und das Endprodukt gesundheitlich unbedenklich sein. Es gibt öffentlich zugängliche Listen mit kritischen oder verbotenen Chemikalien und Grenzwerten, die jedoch kein Garant für eine komplett schadstofffreie Endproduktion sind.


Öko-Tex: Standard 100

In den Kleidungsstücken dürfen keine giftigen Schadstoffrückstände stecken. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, ob die Arbeiter Kontakt zu giftigen Färbemitteln oder Wachsen hatten, weil in den Fabriken auch nicht zertifizierte Textilien produziert werden.


Öko-Tex: Made in Green

Vom Umwelt- und Qualitätsmanagement bis hin zur Arbeitssicherheit müssen Marken, die das Siegel führen wollen, ein umfassendes Nachhaltigkeitsprogramm in ihren Fabriken gewährleisten und schadstofffreie Textilien produzieren.

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